Show-Case – Vom Verkäufer zum Filialleiter

KI-generiert mit Artlist durch KUNDENWACHSTUM.de - Filialleiter steht am Schreibtisch im Modegeschäft und prüft am Laptop Dienstpläne und Auswertungen

Vom Verkäufer zum Filialleiter dank Handelsfachwirt 

Berufspraxis, aber kein Abschluss? So kann der Weg vom Verkäufer zum Filialleiter mit dem Handelsfachwirt (IHK) beim BZW aussehen.

KI-generiert mit Artlist durch KUNDENWACHSTUM.de - Filialleiter plant am Laptop im Büro des Bekleidungsgeschäfts, im Hintergrund Mitarbeitende im Verkaufsraum
Die Ausgangssituation

Verantwortung ohne Titel

Passt die Weiterbildung zu dir und deinem Alltag im Handel? Wir zeigen dir an einem Beispiel, wie der Weg in die Filialleitung aussehen kann und was dich dabei erwartet, wenn du dich für das BZW entscheidest.

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Viele im Einzelhandel kennen diese Situation. Unser Beispiel-Verkäufer arbeitet seit fünf Jahren im Textileinzelhandel und kennt seine Filiale mit den zwölf Mitarbeitenden. Dienstplanentwürfe und Kassenabschluss laufen über ihn, neue Kolleg:innen arbeitet er ein, und wenn die Leitung frei hat, vertritt er sie. Auf dem Papier ist er Verkäufer, an diesen Tagen entscheidet er trotzdem, welche Ware vorn liegt, wer die Umkleiden übernimmt und wie der Tag besetzt wird.

Am nächsten Tag steht er wieder im Verkauf. Ob die neue Platzierung den Umsatz gebracht hat, zeigen die Monatszahlen. Besprochen werden sie ohne ihn. Als die Filialleitung intern ausgeschrieben wird, steht auf der Anforderungsliste ein Abschluss der IHK. In der Bewerbung zählt am Ende, was sich belegen lässt. Vielleicht geht es dir ähnlich. Wie dieser Nachweis aussehen kann, zeigen wir dir im Folgenden mit dem Handelsfachwirt (IHK) beim BZW.

Herausforderung

Fünf Jahre Praxis, aber kein Abschluss als Nachweis.

Ziel

Die Filialleitung übernehmen – mit Qualifikation.

Der Weg zum Abschluss

So läuft die Weiterbildung

Er entscheidet sich für den Online-Abendkurs Handelsfachwirt:in (IHK) und lernt zwölf Monate neben dem Job. Die Starttermine richten sich nach den IHK-Prüfungen im Frühjahr und Herbst.

Kick-Off

Drei Abende im Live-Webinar von 18 bis 21 Uhr. Er erarbeitet seine Lernstrategie für das kommende Jahr und weiß danach, wer bei Fragen für ihn da ist. Seine Lerngruppe steht ab hier fest und bleibt bis zur Prüfung zusammen.

Vier Module

Zwei Abende pro Woche, 18 bis 21 Uhr, am Wochenende ist frei. Am Ende jedes Moduls bearbeitet er Fallstudien im Live-Webinar. Dazu kommt eine freiwillige Klausur über vier Stunden, die wir für ihn bewerten. Zwischen den Terminen fragt er Beeps, seinen digitalen Lernpartner.

Prüfung in Etappen

Modul 1 und 2 bereiten ihn auf die erste schriftliche Teilprüfung vor, Modul 3 und 4 auf die zweite. Vor jeder liegt eine Vorbereitungswoche in Vollzeit. Für die mündliche Prüfung bekommt er einen Einzeltermin zu seinem Präsentationsthema.

KI-generiert mit Artlist durch KUNDENWACHSTUM.de - Mann lernt am Schreibtisch mit Laptop und Notizbuch für seine Weiterbildung zum Filialleiter

Das Ergebnis: Aufstieg zum Filialleiter

Nach zwölf Monaten hält unser Verkäufer den Abschluss in der Hand, der bei der Ausschreibung gefordert war. Damit bewirbt er sich auf die intern erneut ausgeschriebene Filialleitung, und die Anforderung, an der es zuvor scheiterte, erfüllt er jetzt. Die Monatszahlen bekommt er nicht mehr nachgereicht, er legt sie vor. Was auf der Fläche passiert, begründet er mit Zahlen statt mit Erfahrung.

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Rückblickend hat sich vor allem seine Rolle verändert. Die Dienstpläne entwirft er nicht mehr nur, er verantwortet sie. Und wenn er die Ware anders platziert, sieht er an den Kennzahlen, ob es etwas gebracht hat.

Geholfen hat dabei die Struktur des Lehrgangs. Statt zwölf Monate auf eine große Prüfung hinzuarbeiten, hat er zwei schriftliche Teilprüfungen nacheinander abgelegt, jede mit eigener Vorbereitungswoche davor. Die freiwilligen Klausuren am Modulende haben ihm früh gezeigt, wo er noch nachlegen musste.

Der Abschluss ist dabei mehr als ein Zertifikat. Der Geprüfte Handelsfachwirt ist ein öffentlich-rechtlicher Abschluss der IHK auf DQR-Stufe 6, also mit einem Bachelor vergleichbar, international Bachelor Professional of Trade and Commerce. Dazu kommt etwas, das im Handel praktisch zählt: Wer die Fortbildungsprüfung besteht, ist von der schriftlichen Prüfung des Ausbilderscheins befreit und braucht für den AdA-Schein nur noch die mündliche Prüfung.

VERANTWORTUNG

Team von 12 Personen

Filialleitung

QUALIFIKATION

Handelsfachwirt IHK

Bachelor Professional, DQR-Stufe 6

PERSPEKTIVE

Betriebswirt IHK

Nächste Stufe auf Master-Niveau

Was uns am häufigsten gefragt wird

Vom Verkauf in die Filialleitung

Wie komme ich aus dem Verkauf in eine Leitungsposition?

Entschieden wird das meist schon in der Stellenausschreibung. Gefragt ist dort in der Regel ein Fortbildungsabschluss der IHK, den eine Personalabteilung eindeutig einordnen kann. Das hat nichts damit zu tun, dass jahrelange Praxis auf der Fläche wenig wert wäre. Wer neue Kolleg:innen einarbeitet, den Kassenabschluss macht und bei Reklamationen entscheidet, kann fachlich längst mehr, als im Arbeitsvertrag steht. Im Bewerbungsverfahren kannst du das nur schwer belegen, und genau diese Lücke schließt ein Abschluss.

Der Handelsfachwirt ist dafür im Handel der übliche Nachweis. Er qualifiziert für Fach- und Führungsaufgaben auf mittlerer Managementebene, und die Abteilungs-, Filial- oder Teamleitung gehört ausdrücklich zu den Positionen, auf die er vorbereitet. Dazu kommen Aufgaben wie Personalplanung, Einkauf oder Marketing. Ein Abitur brauchst du dafür nicht. Mit bestandener Prüfung darfst du sogar an einer Hochschule studieren, auch ohne Abitur oder Fachabitur.

Kann jeder die Weiterbildung zum Handelsfachwirt machen?

Zur Prüfung zugelassen wird, wer eine von sechs Voraussetzungen erfüllt. Für den Einzelhandel sind vor allem die ersten beiden die üblichen:

  • Mit einer dreijährigen kaufmännischen Ausbildung im Handel, etwa als Kaufmann:frau im Einzelhandel, brauchst du danach ein Jahr Berufserfahrung im Handel.
  • Nach der Ausbildung als Verkäufer:in oder in einem anderen dreijährigen kaufmännisch-verwaltenden Beruf sind es zwei Jahre.
  • Für Fachlagerist:innen gelten drei Jahre, mit 90 ECTS-Punkten aus einem betriebswirtschaftlichen Studium zwei.
  • Ohne abgeschlossene Ausbildung brauchst du fünf Jahre Berufserfahrung im Handel.

Die Berufspraxis muss Bezug zu den Tätigkeiten des Handelsfachwirts haben und wird auf eine Vollzeitstelle umgerechnet. Wer in Teilzeit arbeitet, braucht entsprechend länger. Falls du unsicher bist, ob deine Zeiten ausreichen, rechnen wir das vor der Anmeldung in einem Telefonat mit dir durch.

Welche Wahlqualifikation passt zur Filialleitung?

Zur Wahl stehen Vertriebssteuerung, Handelslogistik, Außenhandel und Einkauf. Für den Weg in die Filialleitung im Einzelhandel ist die Vertriebssteuerung die naheliegende Wahl. Sie wird in der zweiten schriftlichen Teilprüfung in einer eigenen Klausur über 120 Minuten geprüft und kann zugleich einer der beiden Handlungsbereiche deiner mündlichen Präsentation sein.

Die anderen drei Schwerpunkte sind deshalb nicht falsch, sie passen nur zu anderen Aufgaben. Handelslogistik passt zu Lager und Warenfluss, Einkauf zur Beschaffungsseite, Außenhandel zum internationalen Geschäft. In unserem Beispiel fiel die Wahl auf die Vertriebssteuerung, weil die Filialleitung genau diese Zahlen verantwortet. Welche zu deinem Betrieb passt, besprechen wir gern vorab.

Lässt sich die Weiterbildung mit Schichtdienst und Familie vereinbaren?

Der Unterricht liegt an zwei Abenden pro Woche, jeweils von 18 bis 21 Uhr, und findet live online statt. Samstage und Sonntage bleiben frei, dein Wochenenddienst ist also nicht betroffen. Wenn dir ein ganzer Unterrichtstag lieber ist als zwei Abende, gibt es den Kurs auch als Tageskurs mit einem Tag pro Woche.

Für alle, die im Schichtsystem arbeiten, zählt vor allem die Planbarkeit. Die Termine stehen von Anfang an fest und lassen sich früh im Dienstplan hinterlegen. Zwischen den Terminen ist Beeps verfügbar, die Lernplattform des BZW, sodass du auch nach einem Spätdienst mal eine halbe Stunde Inhalte wiederholen kannst.

Eine Ausnahme gibt es: Vor jeder schriftlichen Teilprüfung liegt eine Vorbereitungswoche in Vollzeit, Montag bis Donnerstag ganztags und freitags bis mittags. Dafür kannst du je nach Bundesland Bildungsurlaub beantragen. Melde dich dazu einfach bei uns.

Was kostet der Kurs und welche Förderung gibt es?

Der Online-Abendkurs kostet 3.496 Euro. Über das Aufstiegs-BAföG werden bis zu 75 Prozent der Veranstaltungs- und Prüfungskosten gefördert, für dich bleiben dann 1.049 Euro. Das Aufstiegs-BAföG ist unabhängig von deinem Einkommen und deinem Vermögen, auch vom Einkommen deiner Eltern. Beim Ausfüllen der Anträge helfen wir dir. Falls du ein Weiterbildungsstipendium der IHK hast, sind sogar bis zu 90 Prozent möglich.

Dazu kommt der Meisterbonus: Mehrere Bundesländer zahlen nach bestandener Prüfung eine Prämie, in Hessen sind es 3.500 Euro, in Bayern 3.000 Euro. Voraussetzung ist in der Regel, dass du dort wohnst oder arbeitest und die Prüfung ablegst. Die Fortbildung kannst du trotzdem bei uns machen. Zur Ratenzahlung, zu den Rabatten und zu den Prüfungsgebühren findest du alle Angaben auf der Kursseite zum Handelsfachwirt.

Andere Erfahrungen

Das sagen unsere Alumnis

Weitere Karrierewege im Überblick

Der Aufstieg in die Filialleitung ist ein Weg von vielen. Sieh dir an, wie andere Ausgangssituationen aussehen und welcher Lehrgang dazu passt.

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Du hast noch Fragen zur Weiterbildung?

Du möchtest wissen, wie es weitergeht oder ob die Weiterbildung zu dir passt? Nimm Kontakt mit uns auf. Wir beantworten deine Fragen und informieren dich über die nächsten Schritte.

Show-Case – vom Einzelhandel in Richtung Filialleitung

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Vom Einzelhandel
in Richtung Filialleitung

Du willst in die Filialleitung, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Hier skizzieren wir den Weg vom Einzelhandel in Richtung Filialleitung.

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Die Ausgangssituation

Ambition ohne Zwischenstufe

Passt die Weiterbildung überhaupt zu dir und deinem Alltag? Wir zeigen dir mit diesem Beispiel, wie der Weg vom Einzelhandel in Richtung Filialleitung aussehen kann und was dich dabei erwartet, wenn du dich für das BZW entscheidest.

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Fangen wir bei einer Ausgangslage an, die im Einzelhandel häufig vorkommt. In unserem Szenario hat eine Einzelhandelskauffrau ihre Ausbildung vor zwei Jahren abgeschlossen und arbeitet in einer Filiale mit acht Kolleg:innen. Sie kennt ihr Sortiment, sie hat die Kassenverantwortung, und samstags steht sie oft allein im Laden, wenn die Leitung frei hat. Auf dem Papier ist sie Verkäuferin wie am ersten Tag nach der Prüfung.

An diesen Samstagen entscheidet sie, wie die Fläche bestückt wird, wer wann Pause macht und was mit einer Reklamation passiert, bei der der Kunde laut wird. Am Montag ist sie wieder Verkäuferin. Beim Mitarbeitergespräch einer Auszubildenden, die sie selbst eingearbeitet hat, sitzt sie nicht am Tisch.

Dann steht im Intranet eine stellvertretende Filialleitung zur Besetzung. Gefordert ist eine Weiterbildung im Handel. Sie sucht danach und landet bei Lehrgängen über zwölf Monate und mehr. Fachlich genau das Richtige. Nur hat sie seit der Ausbildungsprüfung keine Klausur mehr geschrieben und möchte nichts beginnen, das sie nach vier Monaten wieder abbricht. Also sucht sie nach einem kleineren Einstieg – und entscheidet sich für den Berufsspezialisten für Vertrieb (IHK) beim BZW.

Erkennst du dich darin wieder? Meist fehlt nur ein erster Schritt, der schon jetzt machbar ist. Wie der Werdegang mit diesem Abschluss aussehen könnte, zeigen wir dir im Folgenden als Orientierung für deinen eigenen Weg.

Herausforderung

Du willst vorankommen, aber nicht zwölf Monate lernen.

Ziel

Ein Abschluss, der schon jetzt in deinen Alltag passt.

Der Weg zum Abschluss

So läuft die Weiterbildung

Unsere Einzelhandelskauffrau entscheidet sich für den Online-Abendkurs zur Berufsspezialistin für Vertrieb (IHK) beim BZW. Wie dieser Weg abläuft, schauen wir uns Schritt für Schritt an: sechs Monate mit Live-Unterricht an zwei Abenden pro Woche, jeweils von 18 bis 21 Uhr. Am Wochenende ist frei. Über das Aufstiegs-BAföG sind bis zu 75 Prozent der Kosten förderbar.

Zulassung ohne Wartezeit

Hier im Beispiel genügt die dreijährige Ausbildung der Einzelhandelskauffrau, zusätzliche Berufspraxis ist nicht erforderlich. Los geht es mit dem Kick-Off an drei Abenden, an denen die Lerngruppe zusammenfindet und alle Teilnehmer:innen ihre eigene Lernstrategie erarbeiten.

Zwei Module, drei Prüfungsbereiche

Der Stoff verteilt sich auf zwei Module und deckt die drei Prüfungsbereiche ab: Selbstmanagement im Vertrieb, operative Tätigkeiten und kundenorientierte Kommunikation. Was dahintersteht, findest du weiter unten in den Fragen. Jedes der beiden Module endet mit einem Fallstudienabend und einer freiwilligen Klausur über zwei Stunden, die vom BZW korrigiert wird. Zwischen den Terminen begleitet sie Beeps, die Lernplattform des BZW.

Prüfung

Schriftlich sind es zwei Aufgabenstellungen über je 150 Minuten, in denen primär die operativen Tätigkeiten im Vertrieb geprüft werden. Vor der schriftlichen Prüfung liegt eine viertägige Vorbereitung von Montag bis Donnerstag, die in Präsenz stattfindet. Mündlich hält unsere Einzelhandelskauffrau anschließend eine Präsentation zu einem Thema ihrer Wahl, danach folgt ein Fachgespräch. Darauf bereitet ein Einzeltermin vor, in dem es um ihr Präsentationsthema geht. Abgelegt wird die Prüfung vor der IHK Braunschweig.

KI-generiert mit Artlist durch KUNDENWACHSTUM.de - Frau im Blazer nimmt am Laptop an einer Online-Weiterbildung teil und macht sich Notizen am Schreibtisch

Das Ergebnis: die erste Hürde ist geschafft

Nach sechs Monaten führt unsere Einzelhandelskauffrau den Titel Geprüfte Berufsspezialistin für Vertrieb (IHK) – einen bundesweit anerkannten Abschluss auf DQR-Stufe 5. Im Betrieb übernimmt sie die stellvertretende Filialleitung. Die Fläche steuert sie jetzt über Kennzahlen statt über ihr Gefühl, und beim nächsten Teamgespräch sitzt sie mit am Tisch. Die eigene Filiale ist der Schritt danach: Dafür hängt sie den Handelsfachwirt (IHK) an, jetzt mit Leitungserfahrung und einer bestandenen Prüfung im Rücken.

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Rückblickend waren es zwei Dinge, die den Weg möglich gemacht haben: Sie konnte sofort anfangen, und der Zeitraum war überschaubar. Wer noch nicht weiß, ob das Lernen neben Schichtdienst und Samstagsarbeit funktioniert, findet das in sechs Monaten heraus und muss sich dafür nicht über ein ganzes Jahr verpflichten.

Zugelassen wurde sie allein über ihre dreijährige Ausbildung, weitere Praxisjahre musste sie nicht nachweisen. Und der Stoff war von der ersten Woche an der ihres Arbeitsalltags: Kundenanalyse, Vertriebskennzahlen, Beschwerdegespräche. Nichts davon musste sie sich für später aufsparen, das meiste hat sie am nächsten Arbeitstag ausprobiert.

Der Abschluss selbst ist dabei mehr als ein Zwischenzeugnis. Er ist ein öffentlich-rechtlicher Fortbildungsabschluss nach dem Berufsbildungsgesetz, bundesweit gültig und im Deutschen Qualifikationsrahmen eingeordnet. Bei einer internen Bewerbung liegt damit etwas auf dem Tisch, das jede Personalabteilung einordnen kann. Als Stellvertretung gehört sie jetzt zum Leitungsteam und übernimmt Verantwortung, wenn die Filialleiterin nicht da ist. Was sie an diesem Punkt mitbringt, hatte sie vor sechs Monaten noch nicht: Leitungserfahrung, eine bestandene IHK-Prüfung und die Gewissheit, dass Lernen neben dem Job funktioniert. Damit fällt die Entscheidung für den Handelsfachwirt leichter als jede Entscheidung davor.

VERANTWORTUNG

Stellvertretende Leitung

Verkaufsfläche und Kennzahlen

QUALIFIKATION

Berufsspezialistin Vertrieb IHK

Bundesweit anerkannt, DQR-Stufe 5

PERSPEKTIVE

Handelsfachwirt IHK

Die nächste Stufe steht offen

Vom Verkauf in die Leitung

Fragen zu diesem Karriereweg

Wie komme ich aus dem Verkauf in eine Leitungsposition?

Den Ausschlag geben überwiegend die Anforderungen in der Stellenausschreibung. Gefragt ist dort in der Regel ein Fortbildungsabschluss der IHK, den eine Personalabteilung eindeutig einordnen kann. Das hat nichts damit zu tun, dass jahrelange Praxis auf der Fläche wenig wert wäre. Wer neue Kolleg:innen einarbeitet, den Kassenabschluss macht und bei Reklamationen entscheidet, kann fachlich längst mehr, als im Arbeitsvertrag steht. In einem Bewerbungsverfahren lässt sich das nur schwer belegen. Genau diese Lücke schließt ein Abschluss.

Die Fortbildungsabschlüsse der IHK sind aufeinander aufgebaut. Der Berufsspezialist für Vertrieb qualifiziert für vertriebliche Aufgaben mit Verantwortung und setzt direkt auf der Berufsausbildung auf. Der Handelsfachwirt ist breiter angelegt und mit einem Bachelor-Studium vergleichbar. In Stellenprofilen für die Filial-, Abteilungs- oder Teamleitung ist er der übliche Nachweis. Wenn die Filialleitung dein Ziel ist, gehört der Fachwirt irgendwann dazu. Anfangen kannst du trotzdem woanders: Viele erarbeiten sich den Weg dorthin in zwei Etappen und gehen den Fachwirt an, sobald sie den Berufsspezialisten für Vertrieb (IHK) in der Tasche haben. Der erste Abschluss zählt dabei nicht als Vorstufe, sondern als eigenständige Qualifikation, mit der du im Betrieb schon Verantwortung übernehmen kannst.

Kann jeder die Weiterbildung zum Berufsspezialisten für Vertrieb machen?

Zur Prüfung zugelassen wird, wer eine von vier Voraussetzungen erfüllt. Für den Einzelhandel sind zwei davon entscheidend: Mit der dreijährigen Ausbildung als Kaufmann:frau im Einzelhandel bist du sofort zugelassen, ohne weiteren Praxisnachweis. Nach der zweijährigen Ausbildung als Verkäufer:in kommt ein Jahr vertriebliche Praxis hinzu, das nach dem Ausbildungsabschluss liegen muss.

Entscheidend ist dabei, woher die Praxis stammt: Kundenberatung, Verkaufsgespräche und die Arbeit auf der Fläche zählen dazu. Wer in Teilzeit arbeitet, braucht entsprechend länger, weil die IHK auf eine Vollzeitstelle umrechnet. Die beiden weiteren Zulassungswege über ein Studium oder über reine Berufserfahrung findest du auf der Kursseite. Und falls du unsicher bist, ob deine Zeiten ausreichen, rechnen wir das vor der Anmeldung in einem Telefonat mit dir durch.

Welche Weiterbildung passt zu mir, wenn ich gerade erst anfange?

Drei Punkte helfen bei der Entscheidung: die Lernzeit, die du verlässlich einplanen kannst, dein Zutrauen zur Prüfung und das Tempo, in dem sich im Betrieb etwas ändern soll.

Der Berufsspezialist für Vertrieb läuft bei uns sechs Monate im Online-Abendkurs. Inhaltlich geht es um den operativen Vertrieb, also um Kundenanalyse, Verkaufs- und Verhandlungstechniken, Vertriebskennzahlen, Gesprächsführung und Beschwerdemanagement. Der Handelsfachwirt dauert zwölf Monate und setzt neben der Ausbildung ein Jahr Berufserfahrung im Handel voraus. Er ist breiter angelegt und behandelt zusätzlich Unternehmensführung und -steuerung, Führung und Personalmanagement, Handelsmarketing sowie Beschaffung und Logistik.

Beide Fortbildungen kannst du beim BZW absolvieren, beide enden mit einer Prüfung vor der IHK, und beide stehen für sich. Der Berufsspezialist ist die passendere Wahl, wenn du früh in vertriebliche Verantwortung willst. Mit einer dreijährigen Ausbildung kannst du sofort starten, für den Fachwirt braucht es zusätzlich Berufserfahrung. Und auch wer beide Voraussetzungen erfüllt, entscheidet sich manchmal bewusst für den kürzeren Weg zuerst. Wer noch unsicher ist, vereinbart am besten eine Schnupperstunde bei Dominique Karger-Kreth, telefonisch, per E-Mail oder im Video-Call. Du machst dann kostenfrei einen Abend Live-Unterricht in einer laufenden Gruppe mit. Ein Abend im Kurs beantwortet erfahrungsgemäß mehr Fragen als jede Kursbeschreibung.

Was kostet der Kurs und welche Förderung gibt es?

Der Online-Abendkurs kostet 2.496 Euro. Über das Aufstiegs-BAföG werden bis zu 75 Prozent der Veranstaltungskosten gefördert. Die enthaltenen Lernmittel sind davon ausgenommen, deshalb bleiben für dich 699 Euro. Die Förderung besteht dabei aus zwei Teilen: Die Hälfte der Kosten ist ein Zuschuss, den du nicht zurückzahlst, für die andere Hälfte gibt es ein zinsgünstiges Darlehen. Bestehst du die Prüfung, wird dir die Hälfte dieses Darlehens erlassen. So kommen die 75 Prozent zusammen. Für jemanden zwei Jahre nach der Ausbildung ist das die entscheidende Zahl. Die Förderung hängt weder an deinem Einkommen noch an deinem Vermögen und auch nicht am Einkommen deiner Eltern. Wer gerade erst angefangen hat zu verdienen, wird dadurch nicht schlechter gestellt als jemand mit zehn Berufsjahren.

Sprich uns an, bevor du einen Antrag ausfüllst. Wir gehen die Unterlagen mit dir durch, damit keine Förderung an einer Frist oder einem fehlenden Nachweis scheitert. Das gilt auch, wenn du ein Weiterbildungsstipendium der IHK hast, mit dem die Förderquote noch höher liegt. Zur Zahlungsweise, zu den Rabatten und zu den Prüfungsgebühren findest du alle Angaben auf der Kursseite zum Berufsspezialisten für Vertrieb (IHK).

Was bringt mir der Berufsspezialist für Vertrieb im Arbeitsalltag?

Die drei Prüfungsbereiche greifen die Aufgaben auf, die auf einer Verkaufsfläche ohnehin täglich anfallen:

  • Selbstmanagement im Vertrieb: Selbstorganisation, Zeitmanagement, Feedback-Kultur. Wichtig wird das, sobald du nicht mehr nur deine eigene Arbeit planst, sondern auch die von anderen, und sobald du Rückmeldung an Kolleg:innen geben musst, die vorher auf derselben Ebene standen.
  • Operative Tätigkeiten im Vertrieb: Bedarfsermittlung, Vertriebskennzahlen, Verhandlungstechniken. Dieser Bereich bildet den Schwerpunkt der schriftlichen Prüfung. Wer die Kennzahlen seines Standorts lesen kann, erkennt früher, woran eine schwache Woche gelegen hat.
  • Kundenorientierte Kommunikation: Gesprächsführung, Einwandbehandlung, Beschwerdemanagement. Davon profitierst du zweifach: im schwierigen Gespräch an der Kasse und später in der mündlichen Prüfung, in der du deine Präsentation vor dem Prüfungsausschuss vertreten musst.

Die vollständigen Lerninhalte der drei Bereiche findest du auf der Kursseite zum Berufsspezialisten für Vertrieb (IHK).

Lässt sich die Weiterbildung mit Schichtdienst und Familie vereinbaren?

Der Unterricht liegt an zwei Abenden pro Woche, jeweils von 18 bis 21 Uhr, und findet live online statt. Samstage und Sonntage bleiben frei, dein Wochenenddienst ist also nicht betroffen. Für alle, die im Schichtsystem arbeiten, ist die Planbarkeit der entscheidende Punkt. Du weißt von Anfang an, welche Abende belegt sind, und kannst sie früh in den Dienstplan eintragen lassen. Das nimmt die häufigste Sorge vor einer berufsbegleitenden Fortbildung, nämlich ständig zwischen zwei Terminen entscheiden zu müssen. Eine Ausnahme gibt es: Die Prüfungsvorbereitung findet an vier Tagen in Präsenz statt, von Montag bis Donnerstag ganztags. Je nach Bundesland kannst du dafür Bildungsurlaub beantragen. Melde dich dazu einfach bei uns.

Unterrichtet wirst du von Dozent:innen, die selbst aus dem Vertrieb kommen. Die Lernmittel sind auf die Prüfung abgestimmt, damit deine Lernzeit nicht in Stoff fließt, der später nicht gefragt wird. Gerade wenn du nach dem Spätdienst noch eine Stunde ansetzt, zählt das. Sechs Monate sind außerdem eine absehbare Länge. Wer noch nicht weiß, wie sich Lernen neben dem Job anfühlt, findet es in dieser Zeit heraus. Und wenn im Betrieb oder privat etwas dazwischenkommt, sprich uns an, statt es auszusitzen. Für solche Fälle gibt es Wege, und wir kennen sie.

Andere Erfahrungen

Das sagen unsere Alumnis

Weitere Karrierewege im Überblick

Dieser beispielhafte Start Richtung Filialleitung ist ein Weg von vielen. Sieh dir an, wie andere Optionen aussehen und welcher Lehrgang dazu passt.

KI-generiert mit Artlist durch KUNDENWACHSTUM.de - Filialleiter steht am Schreibtisch im Modegeschäft und prüft am Laptop Dienstpläne und Auswertungen
Show-Case - Vom Verkäufer zum Filialleiter
Vom Verkäufer zum Filialleiter dank Handelsfachwirt  Handelsfachwirt:in (IHK) 12...
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Show-Case - Einstieg ins Personalwesen
Einstieg ins Personalwesen: Aus der Verwaltung ins Personal Personalfachkaufmann:frau...
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KI-generiert mit Artlist und bearbeitet mit ChatGPT durch KUNDENWACHSTUM.de - Eine Ausbilderin erklärt zwei Jugendlichen Aufgaben am Computer und zeigt praxisnah im Show-Case - Azubis ausbilden können berufliche Abläufe.
Show-Case - Azubis ausbilden können
Azubis ausbilden können: Ausbildereignung erlangen AdA-Schein (AEVO) Online-Unterricht Azubis...
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Du hast noch Fragen zur Weiterbildung?

Du möchtest wissen, wie es weitergeht oder ob die Weiterbildung zu dir passt? Nimm Kontakt mit uns auf. Wir beantworten deine Fragen und informieren dich über die nächsten Schritte.

Show-Case – Einstieg ins Personalwesen

Einstieg ins Personalwesen: Aus der Verwaltung ins Personal

Wir zeigen dir an einem Beispiel, wie der Einstieg ins Personalwesen aussehen kann und was dich dabei erwartet, wenn du dich für das BZW entscheidest.

Die Ausgangssituation

Personalarbeit als Nebenjob

Passt die Weiterbildung zu dir und deinem Arbeitsalltag? Wir zeigen dir an einem Beispiel, wie der Wechsel von der Verwaltung mit einem Einstieg ins Personalwesen aussehen kann und was dich dabei erwartet, wenn du dich für das BZW entscheidest.

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In unserem Szenario arbeitet eine Kauffrau für Büromanagement seit sechs Jahren in einem Unternehmen mit 80 Beschäftigten. Eine Personalabteilung gibt es nicht. Zeiterfassung, Urlaubsanträge und Bewerbungseingänge laufen über ihren Schreibtisch, und wer eine Frage zur Elternzeit hat, kommt zu ihr. Verantwortlich ist auf dem Papier die Geschäftsführung. Praktisch heißt das: Sie bereitet Arbeitszeugnisse vor und bekommt sie unterschrieben zurück. Sie sortiert die Bewerbungen zwar vor, das Gespräch selbst führt aber die Geschäftsführung. Bei schwierigen Themen wie einer Kündigung in der Probezeit oder einem Streit um Überstunden beantwortet sie, was sie weiß, und hofft, dass es stimmt.

Dann wächst der Betrieb, und eine eigene Personalstelle soll entstehen. Fachlich kennt niemand die Abläufe besser als sie. In der internen Ausschreibung steht trotzdem eine Qualifikation, die sie nicht hat. Vielleicht geht es dir ähnlich. Jahrelange Praxis in Personalthemen zählt im Bewerbungsverfahren wenig, solange sie nicht nachgewiesen ist. Wie dieser Nachweis aussehen kann, zeigen wir dir im Folgenden mit dem Personalfachkaufmann:frau (IHK) beim BZW.

Herausforderung

Viele Jahre Personalpraxis, aber kein Nachweis dafür.

Ziel

Die neue Personalstelle im Betrieb übernehmen.

Der Weg zum Abschluss

So läuft die Weiterbildung

Sie entscheidet sich für den Online-Abendkurs Personalfachkaufmann:frau (IHK) und lernt berufsbegleitend. Zugelassen ist sie über ihre kaufmännische Ausbildung und zwei Jahre Praxis mit Personalbezug.

Zulassung prüfen

Vier Wege führen zur Prüfung. Mit einer kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildung reichen zwei Jahre Berufspraxis, mit einer anderen anerkannten Ausbildung drei Jahre. Die Praxis muss Bezug zu Personalaufgaben haben – ihre Administration zählt.

Unterricht in der Lerngruppe

Live-Webinare in kleinen, festen Lerngruppen mit erfahrenen Dozent:innen. Über Teams bleibt die Gruppe auch zwischen den Terminen in Kontakt. Beeps steht als digitaler Lernpartner rund um die Uhr bereit, eine Ansprechperson beim BZW ebenfalls.

Prüfung

Kurz vor der schriftlichen Prüfung folgt eine Woche ganztags im Live-Webinar, in der alte Prüfungen geübt werden. Für die mündliche Prüfung simulieren die Dozent:innen den Ablauf in einer Generalprobe.

Das Ergebnis: eigene Stelle im Personalwesen

Mit dem Abschluss der IHK bewirbt sie sich auf die neu geschaffene Stelle im Betrieb. Die Anforderung, an der es zuvor scheiterte, erfüllt sie jetzt. Aus der mitlaufenden Administration wird ein eigener Aufgabenbereich: Sie verantwortet die Personalarbeit für 80 Beschäftigte, statt sie nur abzuarbeiten. Das Bewerbungsgespräch führt sie selbst, und unter dem Arbeitszeugnis steht ihre Unterschrift.

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Rückblickend hat sich vor allem ihre Rolle verändert. Vorher hat sie ausgeführt, was anderswo entschieden wurde. Jetzt entscheidet sie mit, wie eingestellt, eingearbeitet und beurteilt wird. Bei arbeitsrechtlichen Fragen muss sie nicht mehr hoffen, dass ihre Auskunft stimmt.

Geholfen hat, dass der Stoff von der ersten Woche an auf ihrem Schreibtisch lag. Die Lerngruppe bestand aus Menschen mit denselben Fragen aus anderen Betrieben, und dieser Austausch hat bei manchem Thema mehr gebracht als reine Theorie. Der Ausbilderschein, den sie für die Prüfung ohnehin benötigte, zahlt sich im Betrieb gleich mit aus: Sie darf jetzt auch ausbilden.

Der Abschluss ist dabei mehr als ein Zertifikat. Im Personalwesen gilt der Personalfachkaufmann als Fachwirt und ist im Deutschen Qualifikationsrahmen auf Stufe 6 eingeordnet, also mit einem Bachelor vergleichbar. Bei einer internen Bewerbung zählt das sichtbar mit, und falls sie den Betrieb eines Tages wechselt, gilt der Abschluss dort genauso.

VERANTWORTUNG

Eigene Personalstelle    

Personalarbeit für 80 Beschäftigte

QUALIFIKATION

Personalfachkaufmann:frau IHK

Öffentlich-rechtlicher Abschluss der IHK

ZUSTÄNDIGKEIT

Von Verwaltung zu HR

Gestalten statt abarbeiten

Was uns am häufigsten gefragt wird

Von der Verwaltung ins Personal

Wie komme ich ohne HR-Ausbildung ins Personalwesen?

Die meisten kommen nicht über eine Ausbildung ins Personalwesen, sondern über die Verwaltung, das Sekretariat oder die Buchhaltung und wachsen über einzelne Aufgaben hinein. Zum Problem wird das erst, wenn eine Stelle ausgeschrieben ist. Dann zählt, was sich belegen lässt. Der Personalfachkaufmann ist dafür der übliche Nachweis: ein öffentlich-rechtlicher Fortbildungsabschluss der IHK, der im Personalwesen als Fachwirt gilt und auf DQR-Stufe 6 liegt, also mit einem Bachelor vergleichbar ist.

Deine bisherige Praxis geht dabei nicht verloren, im Gegenteil: Sie ist Teil der Zulassungsvoraussetzung. Zwei Jahre Berufspraxis mit Personalbezug musst du nachweisen, wenn du eine kaufmännische oder verwaltende Ausbildung hast. Was du bisher nebenbei gemacht hast, wird damit zur Eintrittskarte. Was du bisher nebenbei gemacht hast, zählt damit als Voraussetzung.

Kann jeder die Weiterbildung zum Personalfachkaufmann machen?

Zur Prüfung zugelassen wird, wer eine von vier Voraussetzungen erfüllt und zusätzlich den Ausbilderschein hat. Mit einer dreijährigen Ausbildung in der Personaldienstleistungswirtschaft genügt ein Jahr Berufspraxis. Nach einer kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildung sind es zwei Jahre, nach einer anderen anerkannten Ausbildung drei. Ohne abgeschlossene Ausbildung brauchst du fünf Jahre Berufspraxis. Für Quereinsteiger:innen aus der Verwaltung ist der zweite Weg der übliche.

Die Praxis muss im Bereich der Personalwirtschaft liegen und nachgewiesen werden. Sie kann übrigens parallel zur Fortbildung zusammenkommen, vorliegen muss sie erst bei der Anmeldung zur IHK‑Prüfung. Den Ausbilderschein benötigst du bis zum Prüfungstermin. Falls er dir noch fehlt, bieten wir dafür einen Kurs an, der zeitlich zum Lehrgang passt.

Wie läuft die Prüfung ab?

Die Prüfung besteht aus vier Klausuren und einem Fachgespräch. Geschrieben wird an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, je zwei Klausuren. Geprüft werden die Organisation und Durchführung der Personalarbeit, die rechtlichen Grundlagen, Personalplanung mit Marketing und Controlling sowie die Personal- und Organisationsentwicklung. Die erste Klausur dauert 120 Minuten, die übrigen jeweils 150.

Für das Fachgespräch reichst du zwei Themenvorschläge mit Grobgliederung bei der IHK ein, der Prüfungsausschuss wählt eines aus. Du bereitest die Präsentation zu Hause vor, hältst sie in zehn Minuten und beantwortest anschließend zwanzig Minuten lang Fragen, erst zur Präsentation, dann zu den Inhalten der Fortbildung. Wie die Prüfung bewertet wird und was passiert, wenn eine Klausur nicht reicht, erfährst du ausführlich auf der Kursseite zum Personalfachkaufmann.

Lässt sich die Weiterbildung neben einem Vollzeitjob schaffen?

Der Unterricht liegt an zwei Abenden pro Woche, jeweils von 18 bis 21 Uhr, und findet live online statt. Am Wochenende ist frei, und die Termine stehen von Anfang an fest. Zwölf Monate sind trotzdem eine Strecke, und der Unterricht allein reicht nicht. Du solltest Zeit für das Eigenstudium einplanen, um den Stoff zu festigen, gerade beim Arbeits- und Sozialversicherungsrecht. Wie viel das ist, hängt von deinem Vorwissen ab: Wer Urlaubsanträge und Krankmeldungen seit Jahren bearbeitet, startet an mancher Stelle weiter vorn.

Für die einwöchige Prüfungsvorbereitung kannst du je nach Bundesland Bildungsurlaub beantragen. Dein Arbeitgeber kann dich außerdem für den Unterricht freistellen oder sich an den Kosten beteiligen. Ein Gespräch darüber lohnt sich, weil er von deiner neuen Qualifikation unmittelbar profitiert.

Was kostet der Kurs und welche Förderung gibt es?

Der Online-Abendkurs kostet 3.596 Euro. Über das Aufstiegs-BAföG werden bis zu 75 Prozent der Veranstaltungskosten gefördert. Die enthaltenen Lernmittel sind davon ausgenommen, deshalb bleiben für dich 1.049 Euro.

Gefördert werden auch die Prüfungsgebühren. Einige Bundesländer zahlen nach bestandener Prüfung zusätzlich einen Meisterbonus. Nicht enthalten ist der Kurs für den Ausbilderschein, den du bis zur Prüfung benötigst. Den Antrag musst du selbst stellen, und zuständig für die Bewilligung sind die Förderstellen. Eine Zusage können wir dir deshalb nicht geben, bei der Anmeldung unterstützen wir dich aber gern. Zur Ratenzahlung, zu den enthaltenen Lernmitteln und zu den Prüfungsgebühren findest du alle Angaben auf der Kursseite zum Personalfachkaufmann.

Andere Erfahrungen

Das sagen unsere Alumnis

Weitere Karrierewege im Überblick

Der Wechsel ins Personalwesen ist ein Weg von vielen. Sieh dir an, wie andere Werdegänge aussehen und welcher Lehrgang dazu passt.

KI-generiert mit Artlist durch KUNDENWACHSTUM.de - Filialleiter steht am Schreibtisch im Modegeschäft und prüft am Laptop Dienstpläne und Auswertungen
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Show-Case - Azubis ausbilden können
Azubis ausbilden können: Ausbildereignung erlangen AdA-Schein (AEVO) Online-Unterricht Azubis...
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Show-Case – Azubis ausbilden können

KI-generiert mit Artlist und bearbeitet mit ChatGPT durch KUNDENWACHSTUM.de - Eine Ausbilderin erklärt zwei Jugendlichen Aufgaben am Computer und zeigt praxisnah im Show-Case - Azubis ausbilden können berufliche Abläufe.

Azubis ausbilden können: Ausbildereignung erlangen

Azubis ausbilden können: Du leitest sie längst an, der Nachweis fehlt. Hier skizzieren wir den Weg zur Ausbildereignung beim BZW.

KI-generiert mit Artlist und bearbeitet mit ChatGPT durch KUNDENWACHSTUM.de - Eine Ausbilderin unterstützt zwei Jugendliche am Computer und vermittelt praxisnah im Show-Case - Azubis ausbilden können wichtige Kenntnisse.
Die Ausgangssituation

Anleiten ohne Berechtigung

Lohnt sich der Ausbilderschein für dich? An einem Beispiel siehst du, wie der Weg zur Ausbildereignung abläuft und was dich beim BZW erwartet.

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Wer den Azubis zeigt, wie es geht, und wer die Ausbildung verantwortet, sind im Betriebsalltag häufig zwei verschiedene Personen. In unserem Beispiel arbeitet eine Fachkraft seit acht Jahren im Groß- und Außenhandel und ist für die Azubis der Abteilung die erste Adresse. Sie zeigt Abläufe, erklärt Zusammenhänge und sagt, wenn etwas schiefgelaufen ist.

Zuständig für die Ausbildung ist bisher ein Kollege. Er unterschreibt die Beurteilungen und führt das Gespräch, wenn das Berichtsheft liegen bleibt. Wie es den Azubis wirklich geht, fragt er bei ihr nach. Dann kündigt dieser Kollege. Damit fehlt dem Betrieb die Person mit dem Nachweis, und ohne sie darf er nicht ausbilden. Drei Azubis sind mitten in der Lehre. Kommt dir das bekannt vor? Wie aus deiner Praxis eine anerkannte Eignung wird, zeigen wir dir im Folgenden mit dem AdA-Schein beim BZW.

Herausforderung

Fachlich stark, aber ohne Nachweis der Ausbildereignung.

Ziel

Azubis offiziell ausbilden und beurteilen dürfen.

Der Weg zum Abschluss

So läuft die Weiterbildung

Die Fachkraft entscheidet sich für die Vorbereitung auf den AdA-Schein beim BZW. Der Unterricht findet online in Live-Webinaren über MS Teams statt, am Wochenende ist frei.

Grundlagen und Recht

Die Ausbildereignungsverordnung gibt vier Handlungsfelder vor. Am Anfang stehen die rechtlichen Grundlagen: Wer darf ausbilden, welche Voraussetzungen muss der Betrieb erfüllen, was regelt der Ausbildungsvertrag?

Planen und durchführen

Vom Ausbildungsrahmenplan zum betrieblichen Alltag. Die Fachkraft lernt, wie eine Unterweisung aufgebaut wird, wie Lernfortschritte beurteilt werden und was bei nachlassender Leistung zu tun ist. Zwischen den Terminen begleitet Beeps als digitaler Lernpartner.

Prüfung

Die Prüfung nach AEVO besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Für den praktischen Teil plant die Fachkraft eine eigene Ausbildungssituation, führt sie durch und stellt sich dem anschließenden Fachgespräch. Die Vorbereitung darauf läuft im Kurs.

KI-generiert mit Artlist durch KUNDENWACHSTUM.de - Eine Ausbilderin nimmt am Laptop an einer Videokonferenz teil und zeigt im Show-Case - Azubis ausbilden können praxisnahe Betreuung.

Das Ergebnis: die Ausbildereignung

Mit der bestandenen Prüfung hat sie den Nachweis, den das Berufsbildungsgesetz für Ausbildungspersonen verlangt. Sie übernimmt die Azubis der Abteilung offiziell, führt die Beurteilungsgespräche selbst und plant, wer wann in welchen Bereich kommt. Der Betrieb darf weiter ausbilden, ohne jemanden von außen suchen zu müssen.

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Vorher hat sie erst erklärt, wenn jemand etwas fragte. Jetzt legt sie fest, in welcher Reihenfolge ein Azubi was lernt, und sie merkt früher, wenn jemand nicht mehr mitkommt.

Geholfen hat dabei der Aufbau des Kurses. Für die praktische Prüfung musste sie sich kein Thema ausdenken, sondern konnte eine Aufgabe nehmen, die sie den Azubis ohnehin regelmäßig zeigt. Dadurch war die Vorbereitung gleichzeitig Arbeit an etwas, das sie danach weiter nutzt.

Hängen geblieben ist hauptsächlich eins: wie man eine Aufgabe in Schritte zerlegt, die jemand nacheinander lernen kann. Das wendet sie heute bei jeder Einarbeitung an, auch bei erfahrenen Kolleg:innen, die neu in die Abteilung kommen.

Der Schein gilt bundesweit und in jeder Branche. Erneuern muss sie ihn nicht, er läuft nicht ab. Und falls sie später eine Meisterprüfung anschließen möchte, ist Teil 4 damit bereits erledigt.

BERECHTIGUNG

Ausbildungsperson

Eigene Azubis im Betrieb

QUALIFIKATION

AdA-Schein (AEVO)    

Nachweis nach Berufsbildungsgesetz

PERSPEKTIVE

Handelsfachwirt IHK    

Verantwortung über die Abteilung hinaus

Was uns am häufigsten gefragt wird

Vom Anleiten zum Ausbilden

Wer darf im Betrieb ausbilden?

Jeder Betrieb, der ausbildet, braucht mindestens eine Person mit nachgewiesener Ausbildereignung. Diesen Nachweis liefert der AdA-Schein. Für Betriebe ist das keine Formsache. Verlässt die bisherige Ausbildungsperson das Unternehmen, steht die Ausbildung auf der Kippe, und mit ihr die Azubis, die gerade mitten in der Lehre stecken. Für dich kann das die Gelegenheit sein, eine Aufgabe zu übernehmen, die du im Alltag längst machst.

Ein Punkt geht dabei oft unter: Die bestandene Prüfung allein reicht nicht. Das Gesetz verlangt zusätzlich, dass du dich in deinem Bereich fachlich auskennst und persönlich geeignet bist. Wer seit Jahren im Betrieb arbeitet, bringt den fachlichen Teil meistens mit. Der AdA-Schein deckt die pädagogische Seite ab, also alles rund ums Anleiten, Beurteilen und Begleiten.

Kann ich den AdA-Schein machen, auch ohne Führungsposition?

Ja. Für die Prüfung gibt es keine Zulassungsvoraussetzungen: keinen bestimmten Abschluss, keine Mindestzahl an Berufsjahren, keine Position im Betrieb. Du kannst jederzeit starten. In der Praxis sind es oft genau die Fachkräfte ohne Leitungsfunktion, die den Schein machen. Sie arbeiten täglich mit den Azubis und kennen die Abläufe, die vermittelt werden sollen. Was ihnen fehlt, ist der Nachweis, dass sie das auch didaktisch können.

Betriebe achten bei der Auswahl trotzdem darauf, ob jemand zuverlässig ist, gern mit jungen Menschen arbeitet und die Geduld mitbringt, eine Sache auch dreimal zu erklären. Prüfen lässt sich das nicht, im Alltag mit den Azubis zeigt es sich aber schnell.

Was kommt nach der Prüfung konkret auf mich zu?

Mit dem Schein wirst du im Betrieb als Ausbildungsperson benannt und bist für deine Azubis die offizielle Ansprechperson. Das heißt: Du planst, in welchem Bereich sie wann eingesetzt werden, führst die Beurteilungsgespräche und unterschreibst sie auch.

Dazu kommen Aufgaben, die vorher woanders lagen. Du begleitest die Probezeit und bewertest, ob sie bestanden ist. Du meldest die Azubis zur Prüfung an und bereitest sie darauf vor. Beim Zeugnis wirkst du mit. Und wenn jemand den Anschluss verliert, bist du die Person, die reagiert. Zeitlich lässt sich das meistens in den Arbeitsalltag einbauen, weil vieles ohnehin nebenher läuft. Was dazukommt, ist die Planung: einmal im Jahr der Ausbildungsplan, regelmäßig die Gespräche. Sprich vorher im Betrieb ab, wie viel Zeit dafür vorgesehen ist.

Welcher Kurs passt zu mir?

Das hängt davon ab, ob du beide Prüfungsteile machen musst oder nur noch den praktischen. Wenn du schon einen Fachwirtabschluss der IHK hast, kannst du dich dort von der schriftlichen Prüfung befreien lassen. Dafür gibt es bei uns einen eigenen Kurs über drei Abende für 195 Euro, der nur auf den praktischen Teil vorbereitet.

Für alle anderen gibt es zwei Varianten zu je 495 Euro: den Abendkurs über zehn Abende in dreieinhalb Wochen und den Vollzeitkurs über fünf Tage von Montag bis Freitag. Beide bereiten auf beide Prüfungsteile vor, und in beiden hast du am Ende deine fertige Präsentation in der Hand. Das Wochenende bleibt in jeder Variante frei. Den Prüfungstermin legt deine IHK fest, ebenso den Anmeldeschluss und den Prüfungsort. Frag dort früh nach, denn die Fristen sind von Kammer zu Kammer verschieden.

Was kostet der AdA-Schein?

Abendkurs und Vollzeitkurs kosten je 495 Euro, der Kurs für Fachwirte 195 Euro. Umsatzsteuer kommt nicht dazu, die Kurse sind davon befreit.

Wer zahlt, hängt von deiner Situation ab. Sollst du im Betrieb ausbilden, übernimmt dein Arbeitgeber die Kosten häufig. Für ihn lohnt es sich, weil er ohne Ausbildungsperson gar nicht ausbilden darf. Dieses Gespräch führst du am besten vor der Anmeldung. Zahlst du selbst, kannst du die Kosten in deiner Steuererklärung angeben. Ist dein Betrieb Mitglied in einem niedersächsischen Handelsverband, gibt es für Firmenkunden 5 Prozent Rabatt. Die Prüfungsgebühr stellt dir deine IHK getrennt in Rechnung, sie gehört nicht zum Kurspreis.

Andere Erfahrungen

Das sagen unsere Alumnis

Weitere Karrierewege im Überblick

Ausbilden zu dürfen, ist ein Schritt von vielen. Sieh dir an, wie andere Karrierewege aussehen könnten und welcher Lehrgang dazu passt.

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